Erneut ein besonderes Erlebnis
Ausgangslage
Am 18. und 19. September 2026 öffnete Märklin sein Werksgelände für die Tage der offenen Tür. Das Team des Göppinger Technikforums blickte der Veranstaltung wie jedes Jahr mit Spannung entgegen: Würden Organisation und Ablauf erneut reibungslos funktionieren?
Preisgestaltung der Medaillen
Zu den ersten Aufgaben gehörte es, die Preise für die Märklin-Medaillen 2026 festzulegen. Wegen der gestiegenen Kosten war eine Anpassung unvermeidlich:
- Reinsilbermedaille: 55 Euro
- Feinzinnmedaille: 15 Euro
Ungewiss blieb, wie Fans und Kundschaft die neuen Preise aufnehmen und ob sich die Erhöhung auf die Nachfrage auswirken würde.
Technische Vorbereitung
Weil das Aufbauteam für den Fallhammer anders zusammengesetzt war als in den Vorjahren, galt es vorab mehrere technische Fragen zu klären:
- Würde der Zusammenbau reibungslos gelingen?
- Ließe sich der Fallhammer wie gewohnt exakt „ins Wasser“ stellen und damit eine einwandfreie Prägung sicherstellen?
- Wer könnte fachkundig eingreifen, wenn die Prägequalität während des Betriebs nachließe?
Aufbau und Transport
Wie gewohnt bauten wir den Fallhammer am Tag vor der Veranstaltung auf. Den Transport des rund 750 Kilogramm schweren Geräts samt Zubehör übernahm erneut unser Firmenmitglied Leonhard Weiss. Dank des Lkw-Krans und der Erfahrung von Herrn Blessing, der Transport und Kranarbeiten bereits mehrfach begleitet hatte, war der Aufbau überraschend schnell abgeschlossen.
Ausrichtung und Probeprägungen
Anschließend richteten wir den Fallhammer exakt aus. Bereits die erste Probeprägung in Zinn ergab ein einwandfreies Prägebild. Die anschließende Silberprägung überzeugte dagegen noch nicht. Deshalb passten wir die Fallhöhe des 28 Kilogramm schweren Fallgewichts, des sogenannten Hammerbären, an. Damit war alles für den Veranstaltungsbeginn vorbereitet.
Personaleinsatz am Stand
Auch im Standteam galt es, personelle Veränderungen aufzufangen. Deshalb übernahmen einige Mitarbeitende mehrere Schichten.
Veranstaltungsstart und Zusammenarbeit
Kurz nach der Öffnung trafen die ersten Gäste ein. Da die Qualität der anfänglichen Prägungen noch nicht unseren Erwartungen entsprach, justierten wir den Fallhammer geringfügig nach. Schon minimale Korrekturen – tatsächlich mithilfe kleiner Papierstücke – sorgten schließlich für ein konstant gutes Prägebild.












Traditionsgemäß bedienten Auszubildende unseres Firmenmitglieds Kleemann den Fallhammer. Die Zusammenarbeit war auch diesmal eine Bereicherung: Sie arbeiteten selbstständig, engagiert und geschickt und brachten großes technisches Verständnis mit. Einige von ihnen hatten bereits bei früheren Veranstaltungen Erfahrung gesammelt.
Bilanz und Resonanz
Am Samstagabend blickten wir auf zwei erfolgreiche Veranstaltungstage zurück. Insgesamt wurden folgende Medaillen geprägt und verkauft:
- 130 Silbermedaillen: 92 mit historischem und 38 mit modernem Märklin-Logo
- 101 Medaillen aus Reinzinn
Unser Stand lag unmittelbar am Eingang zur Werksbesichtigung. So kamen wir mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und konnten sowohl die Medaillen als auch unseren Verein vorstellen. Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Göppinger Technikforum durch einen Auftritt auf der großen Bühne von Radio Fips und der Filstalwelle.
Für das gesamte Team waren es zwei großartige, wenn auch anstrengende Tage – geprägt von viel Lachen, Improvisation, zahlreichen Gesprächen und erfreulich guten Verkäufen. Das schönste Kompliment kam von Wolfrad Bächle, Geschäftsführer der Firma Märklin: Wir dürfen im nächsten Jahr nicht nur wieder teilnehmen – wir müssen!
Ausblick auf 2027
Vom 17. bis 19. September 2027 geht es bei den Märklin-Tagen mit einer neuen Märklin-Medaille weiter. Das Motiv steht noch nicht fest und wird erneut gemeinsam mit Märklin ausgewählt. Wir werden berichten.